Was ist die KjG?
Die Katholische junge Gemeinde (KjG) ist ein großer demokratischer Kinder- und Jugendverband in der Katholischen Kirche. Bundesweit sind in der KjG über 80.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene organisiert. Sie engagieren sich vor allem in den Pfarrgemeinschaften. In der KjG kann Jede/r mitmachen, die/der sich zu ihren
Grundsätzen und Zielen bekennt.
Wofür setzt sie sich ein?
Die KjG setzt sich ein für Kinderrechte und Kindermitbestimmung. Für Gerechtigkeit und Frieden, hier und in der Welt. Für die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Für eine lebenswerte Umwelt. Für den Dialog der Religionen und Kulturen. Und für eine offene und moderne, bunte und lebendige Kirche, in der Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Erfahrungen und ihrem Glauben zu Hause sein können. So versteht sich die KjG als Kirche in der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Wann und wie ist sie entstanden?
Gegründet wurde die KjG 1970 mit dem Zusammenschluss der "Katholischen Frauen- jugendgemeinschaft" (KFG) und der "Katholischen Jungmännergemeinschaft" (KJG). Schon seit dem gemeinsamen Bundestreffen von KFD und KjG 1968 in Münster, wo das Zusammengehen der Verbände beschlossen wurde, ist das Logo der KjG im Einsatz: der Seelenbohrer. Als ihren Schutzheiligen hat die KJG Thomas Morus (1478-1535) gewählt: „Nie hätte ich daran gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen gewesen wäre.“
(Quelle: KjG Bundesverband)