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Wo ist unser Zeichen? Katholische junge Gemeinde (KjG) fordert Stärkung der kirchlichen Zukunftsfähigkeit Nach der Wiederaufnahme der vier Bischöfe aus der Bruderschaft Pius X. als päpstliches Versöhnungszeichen, fragt sich der Diözesanausschuss der Katholischen jungen Gemeinde (KjG): „Wo ist das Zeichen, das uns motiviert, an der Zukunftsfähigkeit unserer Kirche weiter zu bauen?“ Dieser Akt des Papstes ist - neben der Stärkung des lateinischen Ritus und dem Rückschritt in der Karfreitagsfürbitte - ein weiteres Zeichen, das dem Kinder- und Jugendverband im Erzbistum Köln Sorge bereitet. Die traditionalistische Bruderschaft Pius X. erkennt das II. Vatikanische Konzil und dessen wichtige Entscheidungen zur Beteiligung der Laien an Liturgie und Kirche sowie zur Ökumene und Religionsfreiheit nicht an. „Bei uns setzen sich junge Menschen konstruktiv und kritisch mit ihrer Kirche und ihrem Glauben auseinander“ erklärt KjGler Tim Mertens. „Wir wünschen uns daher klare Positionen, die der modernisierenden Kraft einen größeren Raum verschaffen und nicht nur Versöhnungsangebote in die Vergangenheit.“ Die im II. Vatikanischen Konzil geschaffenen Möglichkeiten der Mitgestaltung von Kirche und Liturgie sind der KjG sehr wichtig: Das Konzil eröffne hier einen guten Weg zu einer Kirche der mündig Glaubenden, der weiter gegangen werden muss. Zudem distanziert sich die KjG deutlich von der Meinung des Bischofs Williamson. Christinnen und Christen können eine antisemitische Position nicht tolerieren und müssen sich ihr – so wie es derzeit in der Amts- und Laienkirche geschieht – deutlich entgegenstellen. |