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Laut Bundeskinderschutzgesetz und der aktuellen Präventionsverordnung des Erzbistums Köln müssen alle Ehren- und Hauptamtlichen, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder Veranstaltungen mit Übernachtung leiten und begleiten, ein erweitertes Führungszeugnis (eFZ) vorlegen.

Auf der Website des Bundesamts für Justiz findest du weitere Informationen zum erweiterten Führungszeugnis und dessen Inhalte.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines eFZ besteht ab der Vollendung des 14. Lebensjahres. Anhand des untenstehenden Prüfrasters kann die Pfarrleitung im Einzelfall klären, ob ein*e Leiter*in ein eFZ vorlegen muss.


Download: Prüfraster zur Einordnung ehrenamtlicher Tätigkeiten hinsichtlich einer verpflichtenden Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses bei Jugendverbänden (pdf, 62KB)


 

Die Beantragung eines eFZ erfolgt beim jeweiligen örtlichen Einwohner*innenmeldeamt oder auf dem Online-Portal des Bundesamts für Justiz und ist für Ehrenamtliche kostenlos.

Für die Beantragung benötigst du u.a. eine Bescheinigung deiner KjG-Pfarrei, dass du das eFZ im Rahmen deiner ehrenamtlichen Tätigkeit vorlegen musst. Hier findest du eine Bescheinigungsvorlage, die die Pfarrleitung unterschreiben muss.


Download: Bescheinigung zur Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses (doc, 23 KB)


 

Wenn das Zeugnis vorliegt, muss es einer zuständigen Person zur Einsicht vorgelegt werden. Diese Person stellt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, und bestätigt somit, dass keine Einträge vorliegen.

WICHTIG: Im Umgang mit den erweiterten Führungszeugnissen sind einige Regelungen zu beachten:

  • Das eFZ darf bei Vorlage nicht älter als drei Monate sein
  • Es muss alle fünf Jahre neu vorgelegt werden
  • Das eFZ verbleibt bei dem*der Leiter*in als Antragsteller*in. Es darf lediglich eingesehen werden, nicht aber kopiert oder anderweitig archiviert.

 

Service für euch!

Die KjG-Diözesanstelle bietet KjG-Gruppen an, die Einsichtnahme der eFZ und deren Dokumentation zu übernehmen.

So kann die KjG-Pfarrei bei Bedarf jederzeit eine neue Unbedenklichkeitsbescheinigung für einzelne Leiter*innen ausgestellt bekommen. Zusätzlich bekommen die Leiter*innen von der Diözesanstelle eine Erinnerung, wenn sie erneut ein eFZ beantragen müssen.

Die Daten werden in der Diözesanleitung gelöscht, sobald bekannt wird, dass eine Person nicht mehr in der KjG tätig ist oder wenn nach Ablauf der fünf Jahre kein erneutes eFZ eingereicht wird.

Wenn wir das übernehmen sollen, wende dich an Ruth Quos. Sie informiert dich über alles Weitere.

Tel.: 0221.1642 6454

Mail: ruth.quos@kjg-koeln.de